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VOLKER PISPERS
31.08.2012 : 20:30 : Das Rote Krokodil im Kunstwerk


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MÖNCHENGLADBACH (WICKRATH) DAS ROTE KROKODIL IM KUNSTWERK ,

Volker Pispers ( 18. Januar 1958 in Rheydt, heute zu Mönchengladbach gehörend) ist ein heute in Düsseldorf-Oberkassel lebender politischer Kabarettist, der vor allem für seine bissigen und zuweilen zynischen Kommentare zum aktuellen Tagesgeschehen bekannt ist. Insbesondere die Politik der USA greift er immer wieder scharf an, weshalb er während des Dritten Golfkriegs größere Bekanntheit erlangte.

Seit 2000 produziert er den „Dienstags-U-Punkt“, eine wöchentliche Glosse in der Sendung „Westzeit“ im Radiosender WDR 2.

Seit 1998 moderiert er als Gastgeber das Satirefest des SFB. Daneben ist er in vielen Kabarettsendungen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten regelmäßig Stammgast, insbesondere in den „Mitternachtsspitzen“ im WDR Fernsehen und im „Scheibenwischer“ der ARD.

Leben
Nach seinem Abitur am Gymnasium Odenkirchen zog Pispers 1976 zunächst nach Bonn und studierte dort Anglistik, katholische Theologie und Pädagogik. Später führte er sein Studium in Münster fort.

In den Jahren 1979 und 1980 lebte und arbeitete er ein Jahr in England als assistant teacher, wo er seine Vorliebe für den schwarzen Humor entdeckte. Zurück in Münster wurde er Mitglied verschiedener studentischer Theatergruppen.

1982 wurde er im Kindertheater der Kammerspiele Hamm Ensemblemitglied und trat erstmals als Kabarettist beim Kleinkunstfestival der Münsterschen Zeitung in der Halle Münsterland auf. 1983 folgte sein erstes, „Kabarette sich, wer kann“ genanntes, Soloprogramm. Gleichzeitig beendete er sein Studium mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt in der Sekundarstufe II.

Ab 1985 wirkte er als Schauspieler am Wolfgang-Borchert-Theater in Münster mit und veröffentlichte sein zweites Soloprogramm: „Hamburger - Speeseburger - Bundesburger“.

1986 gab er sowohl seinen Beruf als Englischlehrer als auch den des Schauspielers auf und konzentrierte sich von diesem Zeitpunkt an vollständig aufs Kabarett und stellte sein drittes Soloprogramm „Original & Fälschung“ vor. 1988 wurde er für seinen Text „Demoland“ mit dem Gladbecker Satirepreis ausgezeichnet, sein viertes Soloprogramm „Meine Sorgen möchte ich haben“ erlangte große Bekanntheit.

1989 erhielt er den Förderpreis des großen Kulturpreises NRW auf Vorschlag von Kay und Lore Lorentz. 1990 wurde er Autor, Ensemblemitglied und Künstlerischer Leiter des Düsseldorfer Kom(m)ödchens, wo auch sein Ensembleprogramm „Wir sind so frei“ aufgeführt wurde.

1991 gab er seine Tätigkeiten am „Kom(m)ödchen“ jedoch wieder auf. Im Jahr 1992 stellte er sein fünftes Soloprogramm „In bester Gesellschaft“ vor. Im Jahr 1993 trat er mit seinem Jubiläumsprogramm „Ein Wort ergab das andere“ auf, das ein „Best of“ seiner bisherigen Programme darstellte. 1994 folgte das sechste Soloprogramm „Frisch gestrichen“. 1996 erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte „Kabarett“ und den „Mindener Stichling“. 1998 erhielt er ebenfalls verschiedene andere Kleinkunstpreise.

1999 folgte sein siebtes Soloprogramm „Damit müssen Sie rechnen“. Ein Jahr darauf erhielt er den „AZ Stern des Jahres“ Abendzeitung aus München.

2002 veröffentlichte er sein zweites Jubiläumsprogramm „...bis neulich“.

Am 9. September 2004 erhielt er den Hauptpreis des Deutschen Kabarettpreises 2004.

Am 8. Dezember 2005 wurde er dann mit dem Kleinkunstpreis der Stadt Wilhelmshaven, dem ´Knurrhahn´ (18. Auflage) ausgezeichnet.

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