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Hans Werner Henze
PHAEDRA
Konzertoper in zwei Akten
Text von Christian Lehnert
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 1 ¾ Stunden, keine Pause
Raunende Echos aus längst vergangener Zeit formen sich zur Fabel von Phaedra, die sich in ihren Stiefsohn Hippolyt verlieben muss, weil dieser die Jagdgöttin Artemis umschwärmt, was die Liebesgöttin Aphrodite wiederum in rasende Eifersucht treibt: In einem Labyrinth aus schuldhaften Verknüpfungen werden zwei Menschen zu Spielbällen der Götter. Aus der Liebe führt der Weg in den Tod.
Ein „kretisch, maritim, urzeitiges“ Musiktheater wollte Hans Werner Henze ( 1926) mit seiner Oper „Phaedra“ auf das Libretto des Lyrikers Christian Lehnert komponieren. Entstanden ist ein magisches Meisterwerk, dessen labyrinthische Strukturen tief hinein führen in die ebenso faszinierende wie fremde Welt des antiken Mythos.
„Es gibt einen neuen Höhepunkt im ‚Henze-Projekt‘ der Ruhr.2010: ‚Phaedra‘ im Theater Duisburg. Die vor drei Jahren uraufgeführte mythologische Oper von Liebe und Tod erlebt dort eine musikalisch beglückende Interpretation.“
Klaus Stübler, Ruhr Nachrichten
„Die Regisseurin macht daraus eine freche Antikentravestie, die mit ihrer ironisierenden Splatterfilm-Ästhetik die bislang unterbelichteten komisch-skurrilen Seiten des Stückes herausstellt. Henzes Werk erscheint dadurch nur umso vielfältiger und hält diesen beherzten Zugriff spielend aus.“
Christian Wildhagen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Regisseurin Sabine Hartmannshenn animiert das homogene Sängerquartett in Dieter Richters hinreißend atmosphärischem Bühnenbild zu quirliger Spielfreude. Herausragend Ursula Hesse von den Steinens Titelheldin mit agilem Mezzo und furiosem Spiel, glasklar Anke Krabbes Aphrodite-Sopran, fabelhaft auch Jussi Myllys‘ lyrischer Hippolyt-Tenor und Vasily Khoroshevs Countertenor als Artemis.“
Regine Müller, Rheinische Post
„Rundum überzeugend die Musik, vor allem das Instrumentalensemble der Duisburger Philharmoniker, das unter Wen-Pin Chiens umsichtiger Leitung den erheblichen solistischen Anforderungen nichts schuldig blieb.“
Ingo Dorfmüller, Opernwelt
Eine Koproduktion der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 für „Das Henze-Projekt“
Dates:
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