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Johnny Hallyday, geboren als Jean-Philippe Smet, am 15. Juni 1943 in Paris, ist ein französischer Sänger, Songwriter und Schauspieler.
Hallyday ist einer der größten Stars des französischen Show-Business. Eines seiner Erfolgsrezepte ist, den Fans seiner Musik bei den Konzerten das Gefühl zu vermitteln, der Alltag gehe anschließend weiter bis zum nächsten Zusammentreffen und so nicht die typische Rock-Aura einer anderen Lebensart zu verbreiten. Er gilt als Schwerarbeiter unter den Popmusikern. In seiner langen Karriere absolvierte er bis jetzt 400 Tourneen mit 15 Millionen Zuschauern und verkaufte bis 2008 schätzungsweise 85 Millionen Schallplatten. „In Frankreich ist Hallyday unerreichbar“, äußerte sich Mick Jagger angesichts der fünf hintereinander ausverkauften Konzerte im Stade de France 1998 mit zusammen 450.000 verkauften Eintrittskarten. Sein größtes Konzert absolvierte er bei freiem Eintritt im Juni 2000 unter dem Eiffelturm in Paris. 750.000 Zuschauer versammelten sich auf dem Champ de Mars.
Er veranstaltete auch kleinere Konzerte mit renommierten Studiomusikern aus aller Welt, wie im Cigale in Paris 2003. Über die Jahrzehnte realisierte und produzierte er immer wieder – auch bei Kritikern – vielbeachtete Konzeptalben bis hin zu Hamlet 1976, die sich mit dem Lebensgefühl der älter werdenden Fangemeinde befassten. 20 seiner Alben erreichten Platin-Status. Er schrieb zahlreiche Chansons und wirkte an der Musik vieler Filme mit.
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