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details
JOAN BAEZ
13.06.2012 - 29.06.2012 : 20:00 : PARC DES EXPOSITIONS - REIMS

Joan Baez (9. Januar 1941 in Staten Island, New York USA als Joan Chandos Báez) ist eine US-amerikanische Folk-Sängerin, Bürgerrechtlerin und Pazifistin, die vor allem durch ihre starke, klare Sopran-Stimme und ihr politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und die Rassentrennung bekannt wurde. Sie wird auch als „das Gewissen und die Stimme der 1960er“ bezeichnet.

Joan Baez kam 1941 im US-Staat New York als zweite Tochter von Albert Vinicio Báez und Joan Bridge Báez zur Welt. Ihr Großvater väterlicherseits trat in Mexiko aus der katholischen Kirche aus, wurde methodistischer Pastor und zog 1914 nach New York City. Die Eltern von Joan Baez waren ursprünglich Methodisten, traten aber noch in der frühen Kindheit Joan Baez’ zum Quäkertum über.

Ihre Mutter war Schottin und in Edinburgh geboren. Ihr Vater, ein Physiker mexikanischer Abstammung, weigerte sich, für die lukrative Rüstungsindustrie zu arbeiten. Diese idealistische Einstellung des Vaters mag Einfluss auf Baez’ späteres politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und für die Bürgerrechte gehabt haben. Wegen ihrer dunkleren Hautfarbe wurde sie während ihrer Kindheit öfter als „Nigger“ bezeichnet, Nachbarskindern wurde untersagt, mit ihr zu spielen.[1]

Aus beruflichen Gründen des Vaters zog die Familie häufig um. Stationen waren u. a. Palo Alto, Boston, Paris, Rom und Bagdad. Besonders letztgenannter Ort prägte sie durch die Armut und menschenverachtende Behandlung der dortigen Bevölkerung, die sie damals als 10-Jährige erlebte. 1956 hörte sie zum ersten Mal eine Rede des jungen Martin Luther King und bekam von den Eltern ihre erste Gitarre geschenkt, wodurch der Grundstein für die beiden wichtigsten Aktivitäten ihres Lebens gelegt wurde. Zuvor hatte sie sich das Musizieren auf einer Ukulele selber beigebracht. Später kaufte sie sich vom ersten selbst verdienten Geld eine Gibson-Gitarre. Erste musikalische Einflüsse durch Platten, die sie im Elternhaus hörte, waren der Folkmusiker Pete Seeger und der afroamerikanische Sänger Harry Belafonte. Auf einigen frühen Aufnahmen imitiert Baez hörbar Belafontes Calypso-Sound; Baez und Belafonte kamen sich in späteren Jahren durch gemeinsame politische Aktivitäten näher. Wichtig wurde für die junge Sängerin nach eigenen Angaben auch Rhythm and Blues, so, wie insgesamt die Musik des schwarzen Amerika sie mehr beeinflusst habe als die des weißen.

Termine:

Juni 2012:   

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