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Patricia Kopatchinskaja „Rapsodia“
Eine musikalische Familie
Von wegen „Geigenfräulein“! Patricia Kopatchinskaja ist ein Wirbelwind, der barfuss auftritt, das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt, aber auch Fragen aufwirft. Nach ihrem letzten Konzert im Festspielhaus hörte man allerorten: Darf man das? So wild die Klassiker spielen? Die Kritiker bezeichnen etwa ihre „Kreutzersonate“ abwechselnd als „Verbrechen“ oder aber als die beste Interpretation des Werks seit Bronislaw Huberman. Und dessen Kultaufnahme ist schon beinahe 100 Jahre alt! Nun kommt die Geigerin mit ihrer hochmusikalischen Familie und spielt Musik rund um den Balkan. Das ist beileibe kein Nachmittagstee mit Volksmusik! Stattdessen ein Musizieren auf dem Seil ohne Sicherheitsnetz.
Patricia Kopatchinskaja Violine und Moderation
Emilia Kopatchinskaja Violine und Viola
Jacqueline Kopacinski Violine
Martin Gjakonovsky Kontrabass
Viktor Kopatchinsky Cymbal
Mihaela Ursuleasa Klavier
Folklore aus Moldawien und Rumänien
Béla Bartók
Rumänische Volkstänze (Fassung für Klavier Sz 56
und für Ensemble) (7’)
György Kurtág
8 Duos op.4 für Violine und Cymbal (7’)
Folklore aus Moldawien und Rumänien
Maurice Ravel
„Tzigane” - Rhapsodie für Violine und Klavier (10’)
Folklore aus Moldawien und Rumänien
György Kurtág „Splitter“ op. 6c für Cymbal
George Enescu
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll op. 25
Aufführungsende circa: 22 Uhr
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