DEUTSCHE OPER BERLIN Die Hochzeit des Figaro TICKETS DEUTSCHE OPER BERLIN Die Hochzeit des Figaro Deutsche Oper Berlin DEUTSCHE OPER BERLIN Die Hochzeit des Figaro

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DEUTSCHE OPER BERLIN DIE HOCHZEIT DES FIGARO
01.06.2012 : 19:00 : Deutsche Oper Berlin

Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: 3 Stunden 30 Minuten | Eine Pause

1. Akt
Duett: „Cinque, dieci, venti, trenta, trentasei, quarantatre“ – „Fünf, zehn, zwanzig, dreißig, sechsunddreißig, dreiundvierzig“: Ein Zimmer im Schloss. Figaro misst den Raum, den er nach der Hochzeit mit seiner Braut Susanna bewohnen will, aus, um die Möbel zu stellen. Susanna probiert vor dem Spiegel einen Hut an (heutzutage wird, um der französischen Vorlage näher zu kommen, der Hut meist durch einen Brautschleier ersetzt).

Duett: „Se a caso madama la notte ti chiama.“ – „Sollt′ einstens die Gräfin des Nachts dir schellen“: Figaro hält es für einen Vorteil, dass das Zimmer neben den gräflichen Gemächern liegt. Susanna klärt ihn darüber auf, dass Graf Almaviva ihr gegenüber seine eigenen Pläne verfolgen könnte und dem Brautpaar deshalb gerade diesen Raum angewiesen hat.

Arie: „Se vuol ballare Signor Contino“ – „Will einst das Gräflein ein Tänzchen wagen“: Figaro will die Absichten des adeligen Verführers vereiteln.

Arie (Bartolo): „La vendetta, oh, la vendetta! – Süsse Rache, du gewährest hohe Freuden“; Duett (Marcellina und Susanna): „Via resti servita, Madama brillante“ – „Nur vorwärts, ich bitte, Sie Muster von Schönheit“): Dr. Bartolo tritt auf, der von Marcellina, der Haushälterin, engagiert wurde, um Klage gegen Figaro vorzubringen, der ihr zuvor die Ehe versprochen habe, um eine Schuld abzulösen.

Arie: „Non so più cosa son, cosa faccio“ – „Neue Freuden, neue Schmerzen“: Cherubino erscheint und bittet Susanna um Fürsprache beim Grafen, weil er das Schloss nicht verlassen will.

Terzett: „Cosa sento! Tosto andate, e scacciate il seduttor“ – „Wie? Was hör´ ich? Unverzüglich geh´ und jage den Bösewicht gleich fort“: Als der Graf und Basilio auftreten, versteckt sich Cherubino und Susanna täuscht eine Ohnmacht vor; in dem Durcheinander springt der Page auf einen Stuhl und verbirgt sich unter einem Kleid.

Chor: „Giovani liete, fiori spargete“ – „Muntere Jugend, streue ihm Blumen“: Der von Susanna bisher abgewiesene Graf entdeckt ihn, und er wird nur durch den Auftritt der Landleute von einer Bestrafung des eifersüchtigen Schlossherrn verschont.

Arie: „Non più andrai, farfallone amoroso“ – „Dort vergiss leises Flehn, süßes Kosen“: Der Graf zwingt Cherubino, sich auf den Weg zur Armee zu machen, und Figaro, der auch auf ihn eifersüchtig ist, gibt ihm gute Ratschläge mit auf den Weg. (Dies ist eine der berühmtesten Arien der Oper. Sie war innerhalb weniger Monate so volkstümlich geworden, dass sie von Mozart selbst im Schlussakt des Don Giovanni zu einer von Bläsern wiedergegebenen und als ”ziemlich bekannt” angesprochenen Festmusik verfremdet wurde. )

2. Akt
Arie: „Porgi, amor, qualche ristoro“ – „Heil´ge Quelle reiner Triebe“: Zimmer der Gräfin. Die Gräfin beklagt des Grafen Untreue.

Arie (Cherubino): „Voi che sapete che cosa è amor“ – „Ihr, die ihr Triebe des Herzens kennt“: Susanna lässt Cherubino herein, und sie fahren fort, ihn in Frauenkleider zu stecken, damit er so die Hochzeit abwarten kann.

Arie (Susanna) : „Venite, inginocchiatevi“ – „Komm näher, knie vor mir“): Sie frisieren seine Haare.

Terzett: „Susanna, or via, sortite, sortite, io così vo´“ – „Nun, nun, wird´s bald geschehen? Susanna, komm heraus“, Duett: „Consorte mia, giudizio“ – „Frau Gräfin, darf ich bitten?“: Der Graf kommt an, Cherubino flieht in das Nachbarzimmer, in das der Graf ebenfalls hinein will, nachdem er jemanden darin gehört hat. Die Gräfin sagt, es sei nur Susanna, und der Graf verlässt mit der Gräfin die Bühne, nachdem er alle Türen abgeschlossen hat, um auf einem anderen Weg ins Nachbarzimmer zu gelangen.

Duett: „Aprite, presto, aprite; aprite, è la Susanna“ – „Geschwind die Tür geöffnet, geschwind, ich bin Susanna!“: Susanna befreit Cherubino, der aus dem Fenster springt, und sie betritt den Raum, aus dem er geflohen ist.

Finale: „Esci omai, garzon malnato, sciagurato, non tardar“ – „Komm heraus, verworfner Knabe! Unglücksel´ger, zaudre nicht!“: Graf und Gräfin kommen zurück. Er denkt, Cherubino habe sich versteckt, findet aber zu seinem Erstaunen nur Susanna vor.

In der Zwischenzeit versucht Figaro, der die Zudringlichkeiten des Grafen fürchtet, ihn durch einen anonymen Brief vom Erscheinen auf seiner Hochzeit abzuhalten, aber von der Gräfin befragt, gesteht er, dass er der Verfasser ist. Als der Gärtner Antonio einen Brief bringt, von dem er sagt, er sei von einem Mann fallen gelassen worden, der aus dem Fenster floh, behauptet Figaro, dass er bei Susanna gewesen sei. Das Dokument erweist sich jedoch als Cherubinos Ernennung zum Offizier, und Figaro gelangt aus der Klemme, indem er es dem Grafen präsentiert, damit dieser sein noch fehlendes Siegel anbringt. Marcellina, Bartolo und Basilio treten auf und Marcellina bringt ihre Klage über Figaro vor. Die Hochzeit wird verschoben, damit der Graf den Vorwurf untersuchen kann.

3. Akt
Duett: „Crudel! Perché finora farmi languir così?“ – „So lang´ hab´ ich geschmachtet“: Der Festsaal. Der Graf ist aufgrund der vorangegangenen Ereignisse verwirrt, und auf Bitte der Gräfin stimmt Susanna zu, ihn im Garten zu treffen. Zuvor jedoch will sie mit der Gräfin die Kleidung tauschen.

Susanna flüstert Figaro zu, dass der Erfolg nun sicher sei und sein Rechtsstreit gewonnen.

Rezitativ und Arie: „Vedrò mentre io sospiro“ – „Ich soll ein Glück entbehren“: Der Graf wähnt sich von Susanna und Figaro hintergangen und steigert sich in Rachefantasien gegen seinen Diener.

Rezitativ und Sextett: Almaviva, Figaro, Don Curzio, Bartolo, Marcellina und Susanna: „Riconosci in questo amplesso“ – „Lass mein liebes Kind dich nennen“: Es stellt sich heraus, dass Figaro Rafaello, der einst von Räubern entführte uneheliche Sohn von Marcellina und Bartolo ist, so dass er die Haushälterin gar nicht heiraten kann.

Rezitativ und Arie: „Dove sono i bei momenti“: Die Gräfin wartet auf Susanna. Sie klagt über ihr verlorenes Glück mit ihrem Mann, bekennt sich aber zu ihrer Liebe zu ihm.

Duett: „Sull´aria...“ – „Nun, soll ich?“: Susanna berichtet von ihrer vagen Verabredung mit dem Grafen. Die Gräfin diktiert einen Liebesbrief, den das Mädchen dem Grafen zustecken soll. Der Graf soll die Nadel zurücksenden, die den Brief zusammenhält, um den Empfang zu bestätigen.

Chor: „Ricevete, oh padroncina“ – „Gnäd´ge Gräfin, diese Rosen“: Ein Chor von jungen Bauernmädchen, unter ihnen der verkleidetet Cherubino, singt der Gräfin ein Lied.

Marsch und Finale: „Ecco la marcia, andiamo“ – „Lasst uns marschieren! In Ordnung!“: Der Graf tritt mit Antonio auf, entdeckt den früheren Pagen, braust auf, wird aber durch Susannas Brief beruhigt. Er verletzt sich seinen Finger mit der Nadel, was ihn weiter ärgert.

Chor: „Amanti costanti, seguaci d´onor“ – „Ihr treuen Geliebten, mit Kränzen geschmückt“: Der Akt schließt mit einer Einladung zum abendlichen Fest.

4. Akt
Ein Kabinett.

Arie: „L´ho perduta... me meschina“ – „Unglücksel´ge kleine Nadel“: Den Anweisungen im Brief folgend, hat der Graf Barbarina mit der Nadel geschickt, die sie aber verloren hat.

Figaro erfährt dessen Bedeutung von Barbarina. Aus Eifersucht bringt er Bartolo und Marcellina dazu, auch in den Garten zu kommen, um bei dem Gespräch zwischen dem Grafen und Susanna anwesend zu sein.

Rezitativ und Arie: „Giunse alfin il momento“ – „Deh, vieni, non tardar, oh gioia bella“, „Endlich naht die Stunde“ – „O säume länger nicht, geliebte Seele“: Marcellina informiert Susanna über diesen Plan.

Im Garten.

Die Gräfin erscheint in Susannas Kleid; Cherubino versucht die vermeintliche Susanna zu küssen, wird aber zurückgehalten durch die Intervention des Grafen, der mit der Hand nach Cherubino zielt, aber irgendwie den immer präsenten Figaro trifft. Der Graf verfolgt die vermeintliche Susanna, die ihm geschickt aus dem Weg geht, als die richtige Susanna in den Kleidern der Gräfin auftritt. Figaro berichtet ihr von des Grafen Absichten und erkennt seine Braut. Er spielt die Komödie mit, indem er ihr Ehre als Gräfin erweist, und bekommt erneut eins auf die Ohren. Die beiden schließen Frieden und er spielt weiterhin seine Rolle. Als der Graf erscheint, erklärt er seine Liebe und sinkt vor ihr auf die Knie. Der Graf ruft nach Waffen und seinen Leuten. Lichter werden angezündet und ein allgemeines Wiedererkennen löst die Verwirrung des Grafen ab, der eine Entschuldigung vorbringt und dem von der Gräfin verziehen wird.

Finale: „Pian pianin le andrò più presso“ – „Still, nur still, ich will mich nähern“.

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