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Carmen
Eine Opéra-Comique in vier Akten (1875) Musik von Georges Bizet | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Musikalische Leitung – Judith Kubitz | Chor – Ud Joffe Kammerakademie Potsdam | Neuer Kammerchor Potsdam
Carmen, die „femme fatale“, die um ihre Freiheit kämpft und sich durch ihr Verhalten außerhalb der bürgerlichen Moral stellt, ist eine der bedeutendsten Frauengestalten der Operngeschichte. Bei ihrer Uraufführung noch als Provokation empfunden, zählt Carmen heute zu den meist gespielten Opern der Welt.
Die Zigeunerin Carmen arbeitet in einer Zigarrenfabrik. Der Sergeant Don José verfällt Carmen, er schlägt ein goeordnetes Leben an Micaëlas Seite aus und zerbricht schließlich am Freiheitsdrang seiner Angebeteten. Als Carmen ihn für den Torero Escamillo verlässt und ihn verspottet, tötet er sie in seiner Verzweiflung. Carmen wird zwar als Opéra-Comique eingeordnet, reicht jedoch inhaltlich wie musikalisch über diese hinaus. Jedoch weist Carmen untypische Merkmale auf sowie die Exponierung einer einzigen Person, die mit einem ironischen Unterton gezeichneten, individuellen Charakterisierungen der Figuren als auch die raffinierte Behandlung des Orchesters und das tragische Ende durch Carmens Tod. Bizet gelang es, die unterschiedlichsten Elemente der fast operettenhaften und lyrischen Szenen, die prallen Chor-Tableaus und die Gefühlsausbrüche des Liebesdreiecks zwischen Carmen, José und Escamillo auf gefühlvolle Weise zusammenzuführen.
Dates:
| August 2012: | | | | | |
| September 2012: | | | |
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